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Urnäsch – das Schweizer Dorf des Jahres 2022; Würdigung und Auflösung Arbeitsgruppe Standortförderung

Urnäsch blickt auf eine identitätsstiftende, sympathische Nutzung des Titels «Schweizer Dorf des Jahres 2022» zurück und schliesst die Stammtischreihe mit dem zwölften Anlass im Engel würdevoll ab.

Urnäsch wurde im Jahr 2022 zum Schweizer Dorf des Jahres gewählt. Diese Auszeichnung würdigt die Gemeinde als lebendigen, traditionsbewussten und zugleich zukunftsorientierten Lebensraum mit einer starken Identität. Sie ist Ausdruck des engagierten Wirkens von Bevölkerung, Vereinen, Gewerbe und Behörden und führte zu einer deutlich erhöhten öffentlichen Wahrnehmung weit über die Gemeindegrenzen hinaus. Der Titel stärkte das positive Image von Urnäsch und bot die Chance, bestehende Qualitäten sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln.

Arbeitsgruppe Standortförderung zur gezielten Nutzung des Titels eingesetzt

Um den gewonnenen Bekanntheitsgrad strategisch zu nutzen, setzte der Gemeinderat an seiner Sitzung vom 26. Oktober 2022 die Arbeitsgruppe Standortförderung ein. Die Mitglieder waren sich einig, dass der Titel «Urnäsch – Schweizer Dorf des Jahres 2022» langfristig als Identifikationsmerkmal dienen kann und entsprechend nachhaltig verankert werden soll.

Umgesetzte Massnahmen im Ortsbild und in der Kommunikation

Die Arbeitsgruppe realisierte in den vergangenen zwei Jahren eine Reihe von Massnahmen, um die Auszeichnung sichtbar und erlebbar zu machen:

  • Ortseingangstafeln und Beflaggung mit dem offiziellen Signet «Urnäsch – Schweizer Dorf des Jahres 2022»
  • Ergänzung der offiziellen Gemeindekorrespondenz, um den Titel konsequent nach aussen zu tragen
  • Selfie-Rahmen auf dem Kanzleiplatz als niederschwelliger Begegnungs- und Fotopunkt für Einheimische und Gäste
  • Schaufensterpräsentation im Haus Appenzell in Zürich, welche Urnäsch als attraktives Naherholungs- und Ferienziel ins Zentrum rückte

Diese Massnahmen stärkten die Wahrnehmung der Gemeinde und trugen zur touristischen Ausstrahlung von Urnäsch bei.

«NatUrnäsch»-Stammtische als Begegnungsplattform für die Bevölkerung

Ein zentrales Projekt der Arbeitsgruppe war die Organisation der Stammtisch-Reihe «NatUrnäsch». Ziel war es, den Austausch innerhalb der Bevölkerung zu fördern, Begegnungen zu ermöglichen und den Titel in einer persönlichen, ungezwungenen Atmosphäre erlebbar zu machen. Gleichzeitig verstanden sich die Anlässe als Dank an die Urnäscherinnen und Urnäscher, die massgeblich zum Gewinn der Auszeichnung beigetragen haben. Über zwei Jahre hinweg fanden zwölf Stammtische in verschiedenen Gastbetrieben statt. Die Abende waren geprägt von gemütlicher Stimmung, spannenden Gesprächen, musikalischen Beiträgen und der Teilnahme von mehrheitlich einheimischen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Die Veranstaltungsreihe stiess in der Bevölkerung auf ein durchwegs positives Echo. Aufgrund der nachlassenden Aktualität des Titels, des organisatorischen Aufwands sowie mangels Übernahme durch eine andere Trägerschaft wurde entschieden, die Reihe mit dem zwölften und letzten Stammtisch würdig abzuschliessen.

Dank an die Arbeitsgruppe und das Moderationsteam

Der Gemeinderat dankt den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Standortförderung für ihr ausserordentliches Engagement, ihre Kreativität und ihren grossen Einsatz. Sie haben wesentlich dazu beigetragen, den Titel «Schweizer Dorf des Jahres 2022» mit Leben zu füllen und nachhaltig wirksam zu machen. Die Arbeitsgruppe setzte sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Peter Kürsteiner, Chläus Hörler, Erika Weiss, Hans Konrad Frischknecht, Felix Mettler, Willi Urbanz, Angie Kellenberger und Philipp Langenegger; ehemalige Mitglieder: Iwan Schnyder und Anna Oertle.

Ein besonderer Dank gilt zudem dem Moderationsteam der Stammtisch-Reihe «NatUrnäsch». Mit viel Gespür, Charme und Engagement prägten die Moderatorinnen und Moderatoren die Abende und sorgten für eine offene, angenehme Gesprächsatmosphäre. Das Team entwickelte sich im Verlauf der Zeit weiter: Der erste Stammtisch wurde von Jana Diem und Philipp Langenegger moderiert. In der Folge übernahm Anna Oertle die Rolle von Jana Diem, während Felix Mettler von Philipp Langenegger übernahm. Nach dem Austritt von Anna Oertle wurde das Team durch Angie Kellenberger ergänzt. Allen Beteiligten wird für ihren wertvollen Beitrag herzlich gedankt.

Urnäsch trägt neu das Label «Best Swiss Villages»

Als sichtbares Zeichen der positiven Entwicklung darf Urnäsch neu das Label «Best Swiss Villages» tragen. Dieses Prädikat wird vom Verein der schönsten Schweizer Dörfer vergeben und zeichnet Ortschaften mit besonders schönem Ortsbild und aussergewöhnlicher landschaftlicher Lage aus. Die Aufnahme in dieses Netzwerk bestätigt die Attraktivität und Ausstrahlung von Urnäsch und unterstreicht den eingeschlagenen Weg der Gemeinde.

Ausblick

Mit dem Abschluss der Arbeiten der Arbeitsgruppe Standortförderung endet ein intensiver, erfolgreicher Prozess, der die Gemeinde nachhaltig geprägt hat. Urnäsch wird auch künftig von der gestärkten Identität, der erhöhten Sichtbarkeit und den zahlreichen Begegnungen profitieren, die im Rahmen des Titels «Schweizer Dorf des Jahres 2022» entstanden sind.

Bei Fragen erteilt Auskunft:

Gemeindepräsident Peter Kürsteiner, erreichbar in der Regel nachmittags, 071 365 60 67